Bist du bereit für eine kulinarische Zeitreise? Hühnerfrikassee, dieses cremig-zarte Gericht mit feinen Erbsen und Möhren, ist mehr als nur Essen – es ist pures Seelenfutter! Kennst du auch noch den unwiderstehlichen Duft, der durchs Haus zog, wenn Opa oder Oma in der Küche standen? Dieses Rezept ist die Essenz dieser Erinnerungen: einfach, ehrlich und unglaublich lecker. Vergiss die Fertigvarianten, denn du wirst sehen, wie leicht es ist, dieses klassische Gericht selbst zu kochen. Lass uns loslegen und ein Stück Tradition auf den Tisch bringen!
Zutaten für dein nostalgisches Hühnerfrikassee
Für dieses Hühnerfrikassee brauchst du 500 g Hähnchenbrustfilet von guter Qualität, denn das Fleisch ist der Star. Das Geheimnis der Soße liegt in einer hellen Mehlschwitze, für die du 50 g Butter und 50 g Mehl benötigst, sowie 500 ml kräftige Hühnerbrühe, die du idealerweise selbst kochst, oder eine hochwertige Bio-Brühe verwendest. Für die typische Konsistenz sorgen 100 ml Sahne (oder eine pflanzliche Alternative).
Als Einlage dürfen 150 g junge Erbsen und 150 g feine Möhrenwürfel nicht fehlen. Eine kleine Zwiebel und ein Lorbeerblatt geben dem Kochwasser Aroma. Zum Würzen benötigst du Salz, frisch gemahlenen Pfeffer, eine Prise Muskatnuss und, ganz wichtig, einen Schuss Zitronensaft, der die Soße herrlich frisch macht. Und falls du magst, machen 50 g Champignons das Frikassee noch vollmundiger.
Zubereitungszeit: ca. 45 Minuten | Schwierigkeitsgrad: Einfach | Portionen: 4 | Geschätzte Kalorien pro Portion: ca. 450 kcal (je nach Beilage)
Deine Einkaufsliste
Hier sind nochmal alle Zutaten für dein Hühnerfrikassee aufgeführt.
- 500 g Hähnchenbrustfilet
- 50 g Butter
- 50 g Mehl
- 500 ml kräftige Hühnerbrühe
- 100 ml Sahne
- 150 g junge Erbsen
- 150 g feine Möhrenwürfel
- 1 Zwiebel
- 1 Lorbeerblatt
- Salz, frisch gemahlenen Pfeffer, Muskatnuss
- 1-2 TL Zitronensaft
- 50 g Champignons (Optional)


Zubereitung deines cremigen Hühnerfrikassees
Starte damit, das Hähnchenfleisch sanft zu garen. Gib die Hähnchenbrustfilets in einen Topf, bedecke sie mit kaltem Wasser und füge eine halbierte Zwiebel, das Lorbeerblatt und etwas Salz hinzu. Bringe alles zum Kochen und lasse es bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten sanft köcheln, bis das Fleisch gar ist. Ganz wichtig: Schöpfe den Schaum, der sich eventuell bildet, mit einem Löffel ab. Das sorgt für eine klare, aromatische Brühe, die wir später für die Soße brauchen.
Nimm das Fleisch aus der Brühe (bewahre die Brühe unbedingt auf!) und lasse es kurz abkühlen. Sobald es handwarm ist, zerzupfst du es ganz rustikal mit den Händen oder zwei Gabeln in mundgerechte Stücke. Das ist viel schöner, als es zu schneiden, und es saugt später die Soße besser auf. Stelle die Stücke beiseite.
Jetzt kommt der magische Teil: die Soße! Lasse in einem tiefen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie schäumt, gibst du das Mehl hinzu und rührst es mit einem Schneebesen zügig ein, sodass eine glatte, hellgelbe Masse entsteht – die Mehlschwitze, auch Roux genannt. Lasse sie unter ständigem Rühren etwa eine Minute leicht anschwitzen, aber sie darf keinesfalls braun werden.
Gieße nun langsam die 500 ml Hühnerbrühe aus dem ersten Schritt unter kräftigem Rühren hinzu, um Klümpchen zu vermeiden. Bringe die Soße zum Kochen, damit sie leicht andickt. Reduziere die Hitze und lasse die Soße etwa 5 Minuten köcheln. Erst jetzt rührst du die Sahne ein, um die Soße noch cremiger zu machen.
Die Einlage kommt zum Hühnerfrikassee
Zuletzt gibst du die vorbereiteten Möhrenwürfel und Erbsen (und die optionalen Champignons) zur Soße und lässt sie ein paar Minuten mitköcheln, bis sie bissfest sind. Füge das zerzupfte Hähnchenfleisch hinzu und lasse alles einmal kurz durchziehen, damit das Fleisch wieder warm wird und sich alle Aromen verbinden. Schmecke das Frikassee jetzt mit Salz, Pfeffer, der Prise Muskatnuss und vor allem dem Schuss Zitronensaft ab. Sei mutig beim Würzen! Der Zitronensaft ist der Clou, der dem Frikassee seine Frische gibt. Serviere dein selbst gemachtes Hühnerfrikassee am besten mit fluffigem Reis oder Salzkartoffeln.
Rezeptkarte

Opas bestes Hühnerfrikassee
Zutaten
- 500 g Hähnchenbrust Filet
- 1 Zwiebel
- 150 g Erbsen
- 150 g Karotten
- 50 g Champignons (optional)
- 50 g Butter
- 50 g Mehl
- 100 ml Sahne
- 500 ml Hühnerbrühe
- 1 Lorbeerblatt
- Salz, Pfeffer, Muskatnuss
- 1-2 TL Zitronensaft
Anleitungen
- Starte damit, das Hähnchenfleisch sanft zu garen. Gib die Hähnchenbrustfilets in einen Topf, bedecke sie mit kaltem Wasser und füge eine halbierte Zwiebel, das Lorbeerblatt und etwas Salz hinzu. Bringe alles zum Kochen und lasse es bei mittlerer Hitze etwa 20 Minuten sanft köcheln, bis das Fleisch gar ist. Ganz wichtig: Schöpfe den Schaum, der sich eventuell bildet, mit einem Löffel ab. Das sorgt für eine klare, aromatische Brühe, die wir später für die Soße brauchen.
- Nimm das Fleisch aus der Brühe (bewahre die Brühe unbedingt auf!) und lasse es kurz abkühlen. Sobald es handwarm ist, zerzupfst du es ganz rustikal mit den Händen oder zwei Gabeln in mundgerechte Stücke. Das ist viel schöner, als es zu schneiden, und es saugt später die Soße besser auf. Stelle die Stücke beiseite.
- Lasse in einem tiefen Topf die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie schäumt, gibst du das Mehl hinzu und rührst es mit einem Schneebesen zügig ein, sodass eine glatte, hellgelbe Masse entsteht – die Mehlschwitze, auch Roux genannt. Lasse sie unter ständigem Rühren etwa eine Minute leicht anschwitzen, aber sie darf keinesfalls braun werden.
- Gieße nun langsam die 500 ml Hühnerbrühe aus dem ersten Schritt unter kräftigem Rühren hinzu, um Klümpchen zu vermeiden. Bringe die Soße zum Kochen, damit sie leicht andickt. Reduziere die Hitze und lasse die Soße etwa 5 Minuten köcheln. Erst jetzt rührst du die Sahne ein, um die Soße noch cremiger zu machen.
- Zuletzt gibst du die vorbereiteten Möhrenwürfel und Erbsen (und die optionalen Champignons) zur Soße und lässt sie ein paar Minuten mitköcheln, bis sie bissfest sind. Füge das zerzupfte Hähnchenfleisch hinzu und lasse alles einmal kurz durchziehen, damit das Fleisch wieder warm wird und sich alle Aromen verbinden. Schmecke das Frikassee jetzt mit Salz, Pfeffer, der Prise Muskatnuss und vor allem dem Schuss Zitronensaft ab. Sei mutig beim Würzen! Der Zitronensaft ist der Clou, der dem Frikassee seine Frische gibt. Serviere dein selbst gemachtes Hühnerfrikassee am besten mit fluffigem Reis oder Salzkartoffeln.
Variationen deines Hühnerfrikassees
Du kannst das klassische Rezept ganz nach deinem Geschmack anpassen und ihm eine persönliche Note verleihen! Probiere doch mal eine dieser leckeren Variationen:
Du könntest zum Beispiel ein paar Kapern oder einen Schuss trockenen Weißwein zur Soße geben, um eine feinere Säure zu erzielen. Wenn du es besonders deftig magst, ersetze einen Teil der Hähnchenbrust durch Kalbfleisch (ein klassisches Fricassée de Volaille). Für eine vegane Version kannst du das Hähnchen durch gebratene Austernpilze oder Tofu-Würfel ersetzen und die Sahne durch eine vegane Alternative. Auch die Beilagen lassen sich variieren: Wie wäre es mit einem Blätterteig-Törtchen, das du mit dem Frikassee füllst?
- Edle Variante: Mit einem Schuss Weißwein und 1 EL Kapern verfeinern.
- Pilz-Liebhaber: 100 g frische, in Scheiben geschnittene Champignons oder Morcheln hinzufügen.
- Beilage-Upgrade: Das Frikassee in eine Blätterteigpastete füllen.
- Herzhaft: Einen Teil des Hähnchens durch feine Kalbfleischstücke ersetzen.
Das ist es schon! Dein selbst gemachtes, cremiges Hühnerfrikassee ist fertig und wartet nur darauf, deine Seele zu wärmen. Lass es dir schmecken!
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