Eine Schüssel voll Reis

Perfekter Reis, so gelingt es

Ich liebe Reis – er ist für mich eines der vielseitigsten und schönsten Grundnahrungsmittel überhaupt. Ob als cremiger Milchreis, duftender Jasminreis oder als Basis für bunte Bowls – Reis passt einfach immer. Doch obwohl er auf den ersten Blick so unkompliziert wirkt, ist die Zubereitung nicht ganz ohne. Jeder, der schon einmal matschigen oder angebrannten Reis erlebt hat, weiß, wovon ich spreche. Mit ein wenig Wissen und Geduld gelingt Reis jedoch immer – egal, ob im Topf, gedämpft oder im Reiskocher.

Kochtöpfe
Foto von James Lo auf Unsplash

Reis ganz klassisch im Topf zubereiten

Am häufigsten koche ich Reis im Topf, ganz klassisch. Das Wichtigste dabei ist für mich das gründliche Waschen: Ich spüle den Reis so lange unter kaltem Wasser, bis es klar abläuft. So entferne ich überschüssige Stärke und der Reis wird später schön locker.

Danach kommt er mit der passenden Menge Wasser in den Topf – bei Langkornreis nehme ich in der Regel ein Verhältnis von einem Teil Reis zu zwei Teilen Wasser. Wenn das Wasser kocht, reduziere ich die Hitze, lege den Deckel auf und lasse den Reis sanft ca. 10 Minuten garen, bis die Flüssigkeit vollständig aufgesogen ist. Das ist gut zu erkennen an den kleinen Löchern/Kratern im Reis. Anschließend den Topf vom Herd nehmen und für weitere 10 Minuten bei geschossenem Deckel ziehen lassen.

Tipps für ein geschmackvolleres Ergebnis

Ein kleiner Tipp aus meiner Küche: Ein Schuss Olivenöl oder ein Stück Butter sorgt für einen besonders feinen Geschmack. Wenn ihr gerne Asiatisch kocht könnt ihr noch eine Stück Kombu mit dazu geben, für den extra Geschmack.

Gedämpfter Reis, die schonendste Zubereitung

Wenn ich Zeit und Lust auf etwas Besonderes habe, dämpfe ich den Reis. Diese Methode ist wunderbar schonend und bringt das natürliche Aroma der Körner perfekt zur Geltung. Ich weiche den Reis vorher etwa 30 Minuten in kaltem Wasser ein und gebe ihn dann in einen Dämpfeinsatz oder einen Bambuskorb über kochendes Wasser. Das Ergebnis ist einfach herrlich – duftender, leicht klebriger Reis, der wunderbar zu asiatischen Gerichten oder Currys passt.



Reiskocher, der praktische Helfer

Und dann wäre da noch mein kleiner Küchenliebling: der Reiskocher. Gerade an stressigen Tagen ist er mein Retter. Ich gebe den gewaschenen Reis mit der passenden Menge Wasser hinein, drücke auf Start – und der Rest passiert ganz von selbst. Kein Anbrennen, kein Überwachen, kein Rätselraten, ob der Reis schon fertig ist. Nach dem Signalton darf er noch ein paar Minuten ruhen, bevor ich den Deckel öffne. Der Duft, der dann entweicht, ist einfach herrlich! Besonders praktisch finde ich die verschiedenen Programme moderner Geräte – so kann ich damit auch Vollkornreis, Sushi-Reis oder sogar Quinoa zubereiten.

Egal, welche Methode du bevorzugst – im Topf, gedämpft oder im Reiskocher – wichtig ist das richtige Verhältnis von Wasser, Zeit und Geduld. Wenn du das einmal herausgefunden hast, gelingt dir jeder Reis. Und das Beste daran: Reis ist die perfekte Grundlage für unzählige Gerichte – von herzhaften Bowls und Wok-Gerichten bis hin zu süßem Milchreis mit Zimt und Zucker.

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