Schneidbrett aus Holz

Dein Schneidbrett rutscht? So arbeitest du sicher!

Mehr Sicherheit und Kochspaß in deiner Küche

Kennst du das? Du bist voller Elan beim Schnippeln, dein Messer gleitet präzise über Paprika, Zwiebeln oder Kräuter – und zack! – dein Schneidbrett tanzt auf der Arbeitsplatte herum. Das ist nicht nur nervig, sondern kann im schlimmsten Fall auch gefährlich werden.

Doch keine Sorge! Wir von Opa Kocht haben ein paar einfache und effektive Tricks für dich recherchiert, wie du dein Schneidbrett zuverlässig fixieren kannst. So steht einem sicheren und entspannten Kocherlebnis nichts mehr im Wege!

Die besten Tipps, um dein Schneidbrett rutschfest zu machen

Egal, ob du gerade keine speziellen Anti-Rutsch-Matten zur Hand hast oder ob du nach einer dauerhaften Lösung suchst: Hier findest du die besten Methoden, um dem Verrutschen ein Ende zu setzen.

1. Der Klassiker: Das feuchte Tuch oder Küchenpapier

Dies ist die wohl bekannteste und schnellste Methode.

  • So geht’s: Nimm ein sauberes Küchen- oder Geschirrtuch (am besten ein dünnes, glattes Modell oder ein Papiertuch/Wettex). Feuchte es leicht an – es soll nicht tropfnass sein, nur feucht. Falte es flach und lege es unter das Schneidbrett.
  • Der Vorteil: Das feuchte Material erzeugt eine Haftung, die das Wegrutschen effektiv verhindert. Das Tuch kannst du danach einfach in die Wäsche geben.
  • Der Nachteil: Wird das Tuch unter dem Holzbrett vergessen und ist zu nass, kann sich das Schneidbrett durch die Feuchtigkeit verziehen und liegt nicht mehr gerade auf der Arbeitsplatte.

2. Elastische Haushaltshelfer: Die Einmachgummis

Eine clevere, langlebige Lösung aus Opas Trickkiste.

  • So geht’s: Stülpe vier Einmachgummis (oder stabile Gummibänder) jeweils über die Ecken deines Schneidbretts. Achte darauf, dass die Gummis auf der Arbeitsplatte aufliegen oder lege die Einmachgummis direkt unter das Schneidbrett.
  • Der Vorteil: Die Gummis sorgen für rutschfesten Halt und einen kleinen Abstand zwischen Brett und Arbeitsplatte, was die Hygiene fördert und Holzbretter vor Staunässe schützt. Du kannst das Brett so auch beidseitig verwenden.

3. Die professionelle Lösung: Anti-Rutsch-Elemente

Wer eine dauerhafte und hygienische Lösung sucht, greift zu speziellem Zubehör.

  • Anti-Rutsch-Matten: Es gibt dünne, speziell für Schneidbretter entwickelte Matten aus Silikon oder Kunststoff, die du unterlegen kannst.
  • Multistopper / Unterlegleisten: Das sind kleine, oft stapelbare Silikon- oder Gummi-Leisten, die lose unter das Brett gelegt werden. Sie sind hitzebeständig, spülmaschinenfest und ermöglichen eine ständige Unterlüftung, was besonders bei Holzbrettern wichtig ist. Du kannst das Brett auch damit problemlos drehen.
  • Feste Gummifüße: Manche Bretter können nachträglich mit fest verschraubten Anti-Rutsch-Füßen ausgestattet werden. Der Nachteil: Du legst dich damit auf eine Schneidefläche fest.

Dein perfektes Schneidbrett: Welches Material passt zu dir?

Neben der Rutschfestigkeit spielt das Material eine große Rolle für die Hygiene, die Langlebigkeit und die Schonung deiner Messer. Hier die gängigsten Materialien im Überblick:

MaterialVorteileNachteileOpas Tipp
Holz (z.B. Eiche, Buche, Ahorn)Schonend für Messer, natürlich antibakteriell (besonders Eiche), sehr langlebig und schön.Nicht spülmaschinenfest, benötigt regelmäßige Pflege (Ölen), kann sich bei Nässe verziehen.Ideal für fast alle Lebensmittel und besonders für hochwertige Messer.
Kunststoff (z.B. Polyethylen)Sehr hygienisch, da spülmaschinenfest, leicht und oft günstig.Durch tiefe Schnitte können sich Keime ansammeln, neigt schneller zu sichtbaren Schnittspuren, nicht immer messerschonend.Perfekt für rohes Fleisch/Fisch, da du es bei hohen Temperaturen reinigen kannst.
BambusNachhaltig, härter als viele Hölzer, nimmt wenig Feuchtigkeit auf.Kann durch die Härte weniger messerschonend sein als traditionelles Holz.Eine gute, umweltfreundliche Alternative – aber auch hier gilt: von Hand spülen!
Glas / Stein / MarmorÄußerst hygienisch, nimmt keine Gerüche oder Flecken an, tolle Optik (ideal zum Servieren).Sehr schlecht für deine Messer! Die Klingen werden schnell stumpf, extrem hart und laut beim Schneiden.Nur zum Servieren von Käse, Wurst oder Brot verwenden. Nicht zum Schneiden!

Weitere nützliche Schneidbrett-Tipps für deine Küche

Wenn wir schon beim Thema sind, hier noch ein paar schnelle Tipps zur Pflege und Handhabung, damit du lange Freude an deinem Küchenhelfer hast:

  • Für sauberes Holz: Um Gerüche und Keime zu entfernen, reibe dein Holzbrett mit einer halben Zitrone und etwas Salz ein. Kurz einwirken lassen, abspülen und gut trocknen.
  • Öl-Kur für Holz: Öle deine Holzbretter regelmäßig (alle paar Wochen) mit einem lebensmittelechten Öl (z.B. Mineralöl, Walnussöl oder Leinöl). Das schützt das Holz vor Feuchtigkeit, Rissbildung und macht es hygienischer. Niemals Holzbretter in die Spülmaschine!
  • Die richtige Wahl: Nutze, wenn möglich, separate Bretter für rohes Fleisch/Fisch und für Gemüse/Gekochtes, um Keimübertragungen zu vermeiden. Farbige Kunststoffbretter (z.B. Rot für Fleisch, Grün für Gemüse) helfen dir dabei, den Überblick zu behalten.

Ein fest stehendes Schneidbrett ist der halbe Weg zu einem sicheren und fröhlichen Kochabend. Probiere die Tricks aus und mach das Rutschen in deiner Küche zur Geschichte!

Wenn Du noch nicht weißt welche Messer du zum Schneiden verwenden sollst, schau dir unseren Beitrag Kochmesser & Co. an. Hier bekommst du wertvolle Tipps welche Messer notwendig sind, zum arbeiten in der Küche.

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