Kyuri no Sunomono. Japanisch marinierte Gurken. Im Original oft als Sunomono (essigbasierter Salat) bekannt – sind der perfekte Frischekick. Sie sind knackig, erfrischend und balancieren perfekt zwischen Säure, Süße und Umami.
Meine Variante heute ist Kyuri no Sunomono
Die Zutaten
1 Salatgurke1 TL Salz (zum Entwässern)
Für die klassische Sanbaizu-Marinade: 3 EL Reisessig (Wichtig: Kein normaler Haushaltsessig, der ist zu scharf!), 1–1,5 EL Zucker (Je nachdem, wie süß du es magst), 0,5 TL Sojasauce (Am besten eine helle japanische, die dunkle färbt die Gurken recht stark), Optional, aber genial: 1 EL Mirin (süßer japanischer Kochwein – wenn du das da hast, nimm dafür etwas weniger Zucker)
Zum Garnieren: 1 EL gerösteter Sesam
Schritt-für-Schritt-Anleitung
1. Das Entwässern (Der Knack-Faktor):Hobele oder schneide die Gurke in sehr feine Scheiben. Bestreue sie in einer Schüssel mit dem Salz und mische es gut durch. Lass das Ganze 10 Minuten stehen.
2. Das Auspressen:Nimm die Gurken portionsweise in die Hände und drücke das Wasser über dem Waschbecken richtig kräftig heraus. Keine Sorge, die Gurkenscheiben halten das aus! Sie sollten danach deutlich geschrumpft und fast etwas „gummiartig“ sein.
3. Die Marinade anrühren:Verrühre Reisessig, Zucker, Sojasauce (und ggf. Mirin) in einer kleinen Schüssel, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
4. Zusammenführen:Gib die gut ausgepressten Gurken in die Marinade und vermische alles.
5. Das Finish:Bestreue den Salat vor dem Servieren großzügig mit dem gerösteten Sesam.

Tipp: Wenn du den Salat vor dem Essen noch für 15–30 Minuten in den Kühlschrank stellst, schmeckt er eiskalt noch viel besser und die Gurken nehmen den Geschmack perfekt an.Guten Appetit


